campus - und dann? 5 Fragen an die LEIHOTHEK Münster

Aktualisiert: 11. Aug. 2021

Wir bei campus arbeiten jedes Semester mit neuen Projektpartnern zusammen. Die Initiative bietet für die Studierenden einen Mehrwert, indem sie neben dem theoretischen Studium praktische Erfahrungen sammeln können. Doch auch die Partner sollen von unseren Ideen und Engagement profitieren.


Wir wollen wissen: Wie haben ehemalige Partner von campus die Zusammenarbeit mit uns erlebt und was hat sich danach verändert? In unserem Format “campus - und dann?” stellen wir fünf Fragen an ehemalige Projektpartner. Den Anfang macht die LEIHOTHEK Münster, die im Sommersemester 2020 von uns unterstützt wurde.



Daniel Schaschek ist Gründer der LEIHOTHEK Münster. Was ist die Idee hinter der LEIHOTHEK und welches Ziel hast du im Zuge der Zusammenarbeit mit campus verfolgt?


Die LEIHOTHEK ist die Bibliothek der Dinge in und für Münster. Dort können Dinge ausgeliehen werden, die man ab und zu mal braucht, aber eben nicht immer. Die Idee ist, dass sich Studierende, junge Familien und auch jeder sonst die verschiedensten Dinge teilen, anstatt dass sich jeder diese Dinge selbst kauft. So werden Platz und Ressourcen gespart! Das Sortiment ist riesig und reicht von diversen Haushaltsgeräten über Spiele, Werkzeug und Campingzubehör bis hin zu Elektronik und einem Beerpong-Tisch. Ziel war es, zusammen mit campus relations ein halbes Jahr lang konzentriert an einem professionellen Aufbau unserer Social-Media-Kanäle zu arbeiten und die LEIHOTHEK so in Münster bekannter zu machen.


Wie habt ihr die Zusammenarbeit mit campus empfunden? Würdet ihr euch nochmal für eine Zusammenarbeit entscheiden?


Definitiv! Durch die Zusammenarbeit konnten wir super viele Ideen sammeln und umsetzen und haben gut gemeinte Ratschläge bekommen. Außerdem hatten wir nun ein schlagkräftiges Social-Media-Team an unserer Seite, das den Instagram-Feed mit bis dato einigen zugegebenermaßen schlechten Bildern umgekrempelt hat, sodass wir mittlerweile ein tragfähiges Konzept haben und unsere Kanäle mit top Content bespielen können!


Wie habt ihr die Arbeit von campus im weiteren Verlauf umgesetzt?


In einem ersten Schritt haben wir uns erst einmal alle kennengelernt und genau besprochen, was denn überhaupt benötigt wird und was unsere Ziele sind. Dabei haben wir darauf geachtet, dass die Ziele messbar sind und haben dann die Aufgaben verteilt. Da relativ schnell vertrauen auf beiden Seiten gewesen ist, konnte ich die Betreuung der Social Media Kanäle komplett an das campus Team übertragen und mich auf den Ausbau des Kerngeschäfts konzentrieren. Das hatte für beide Seiten Vorteile: Durch die übertragene Verantwortung und vielen Freiheiten in der Gestaltung konnten die Studentinnen besonders viel lernen und haben auch eine besondere Wertschätzung von mir für ihre Arbeit und als Person bekommen. Gleichzeitig war es für mich natürlich eine ungemeine Erleichterung, da ich in Sachen Social Media und Kommunikation weniger Erfahrung habe.


Auch nachdem die Projektphase mit campus nach einem halben Jahr vorbei war, ist das Team an unserer Seite geblieben und zusammen konnten wir viel erreichen. Zum Beispiel arbeiten wir gerade an der Expansion der LEIHOTHEK in andere Städte und setzen auch auf Social Media immer wieder neue, frische Ideen um.


Wo habt ihr die Vorteile von campus gesehen? Was war eher schwierig?


Ohne campus wäre die LEIHOTHEK wahrscheinlich nicht da, wo sie heute ist. Schwierigkeiten gab es in diesem Sinne nicht, eine Herausforderung für mich war es eher, die vielen guten Ideen von uns allen zu priorisieren und dafür zu sorgen, dass wir uns auf das Wesentliche konzentrieren.


Was ist heute - im Vergleich zu der Zeit vor der Zusammenarbeit mit campus - bei euch anders?


Zusammen haben wir viel erreicht: die LEIHOTHEK ist vor allem unter den Studierenden in Münster viel bekannter geworden. Es gibt Tage, da rennen sie mir die Bude ein! Das ist toll. Auf Social Media haben wir mittlerweile über 1.200 Follower, es gibt einen Redaktionsplan und wir haben einige Kooperationen geschlossen, z.B. mit dem AStA der WWU und der KatHo Münster. Wir hatten sogar einen Videodreh für den Umweltpreis. Jeder im Team hat seine feste Aufgabe und das klappt gut. Nicht nur ich konnte viel lernen, sondern auch die Studierenden sind an ihren Aufgaben gewachsen, weil ich auch immer viele Freiheiten gelassen und Vertrauen entgegengebracht habe.